{"id":511,"date":"2010-11-18T19:56:07","date_gmt":"2010-11-18T17:56:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ets250.com\/?page_id=511"},"modified":"2010-11-18T19:56:07","modified_gmt":"2010-11-18T17:56:07","slug":"ets-700","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ets250.com\/?page_id=511","title":{"rendered":"ETS 700"},"content":{"rendered":"<p><strong>2-Zylinder MZ ETS 700<\/strong><\/p>\n<p>Der hier gezeigte Umbau auf 700 ccm basiert auf dem urspr\u00fcnglichen Heuschkel-Motor.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\nngg_shortcode_1_placeholder\nngg_shortcode_2_placeholder\nngg_shortcode_3_placeholder\nngg_shortcode_4_placeholder\nngg_shortcode_5_placeholder\nngg_shortcode_6_placeholder\n<p style=\"text-align: center;\">Besitzerkontakt: <a href=\"mailto:ETS700@web.de\">ETS700@web.de<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Thomas Heuschkel z\u00e4hlte bis zu seinem schweren Sportunfall im Jahre 1972 lange Zeit zu den besten Stra\u00dfenrennfahrern der DDR.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seine mit MZ-Rennmaschinen gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse hat er inzwischen beim Bau einer MZ ES mit Zweizylindermotor auf den Bereich der Gebrauchtmaschinen \u00fcbertragen. Es ist allerdings nicht beabsichtigt, die Heuschkel-MZ in Serie herzustellen., und unsere Vorstellung der Maschine soll auch keineswegs zum Nachbau anregen, sie soll lediglich die Bekanntschaft mit einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen und handwerklich offenbar sehr anspruchsvollen Eigenbau vermitteln. Zylinder vom Trophy-Modell, Geh\u00e4use von der TS 250 und zahlreiche Eigenfertigungsteile bilden die Grundlage f\u00fcr den Zweivergasermotor. In das TS-Geh\u00e4use wurde in horizontaler Kurbelwellenebene eine Durchgangsbohrung von 125 mm Durchmesser eingebracht, die es erm\u00f6glicht, von beiden Seiten neue Geh\u00e4use einzuschrumpfen und mit dem ausgebohrten Originalgeh\u00e4use zu verschrauben. Eine unter Verwendung von ge\u00e4nderten Serienteilnummern zusammen gepresste Kurbelwelle wird mittig abgedichtet. Diese schmale Geh\u00e4useteil wird &#8211; auf der Kurbelwelle montiert &#8211; ins Geh\u00e4use eingeschrumpft. Lichtmaschinenseitig nimmt ein weiteres Zylinderrollenlager die Kurbelwelle auf, w\u00e4hrend auf der Getriebeseite ein Ringrillenlager 6009 Verwendung gefunden hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die urspr\u00fcngliche Bohrung f\u00fcr den Zylinderhals ist mit einem F\u00fcllst\u00fcck verschlossen. Durch Abfr\u00e4sen des gesamten Geh\u00e4useoberteils in der Ebene der urspr\u00fcnglichen Zylinderaufnahme- fl\u00e4che wird die Planfl\u00e4che geschaffen, mit der die 30 mm dicke Grundplatte f\u00fcr die jetzige Aufnahme der Zylinder verschraubt ist. In dieser Grundplatte sind auch die unteren Einl\u00e4ufe der \u00dcberstr\u00f6mkan\u00e4le eingearbeitet. Neue Laufbuchsen aus Schleudergu\u00df werden mit 0,24 mm \u00dcberma\u00df eingeschrumpft. Die beiden BVF-Vergaser von der TS 250 (Ansaugdurchmesser je 30 mm) sitzen auf umgearbeiteten Ansaugstutzen. Von der Kurbelwelle \u00fcbertr\u00e4gt ein geradverzahntes Stirnradpaar die Drehmomente auf eine reichlich dimensionierte Elfscheiben- \u00d6lbad-kupplung. Der Kupplungskorb wird mit zwei Nadelk\u00e4figen auf der Kupplungswelle (25 mm Dmr.) gelagert; die Welle wiederum st\u00fctzt sich antriebsseitig mit zwei Ringrillenlagern 6005 im ge\u00e4nderten Geh\u00e4use ab.Die Losr\u00e4der des ersten und vierten Ganges wurden auf Nadelk\u00e4figen gelagert. Antriebswelle und 3-Gangrad wurden verst\u00e4rkt bzw. ge\u00e4ndert. Schaltautomat und \u00dcbersetzungsverh\u00e4ltnisse der einzelnen G\u00e4nge zueinander haben keine Ver\u00e4nderungen erfahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Motor hat eine Verdichtung von 9 und kann mit VK 88 gefahren werden. Bei Geschwindigkeiten um 100 km\/h werden knapp 5 l\/100 km verbraucht. Insbesondere durch eine bessere Sp\u00fclung soll sich der Verbrauch noch senken lassen. Weitere Motordaten: H\/B = 65 mm\/58 mm; Hubraum 344 cm3. Die H\u00f6chstleistung wird im Drehzahlbereich um 5000 U\/min abgegeben. Steuerzeiten: E = 140\u00b0, \u00dc = 110\u00b0, A = 160\u00b0. Gemessen am Umfang der Arbeiten am Motor erscheinen die fahrgestellseitigen Ver\u00e4nderungen minimal: beide Schwingen in neu angefertigten Rotgu\u00dfbuchsen gelagert, Rahmen im Steuerkopfbereich verst\u00e4rkt, Radantrieb auf TS-Ausf\u00fchrung umgestellt. Nach Aussagen von Thomasl Heuschkel l\u00e4sst sich die Vollschwingenmaschine sehr leicht und sicher fahren &#8211; und dies auch in schnellen Kurven.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ngg_shortcode_7_placeholder<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Foto 2-Zylinder-ES &amp; &#8222;&#8230;&#8220; = \u00a9 <a href=\"http:\/\/www.mz-hilfe.de\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.mz-hilfe.de\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2-Zylinder MZ ETS 700 Der hier gezeigte Umbau auf 700 ccm basiert auf dem urspr\u00fcnglichen Heuschkel-Motor. 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