[ Die Entscheidung ]

 

 

mir ein ETS-Gespann aufzubauen entsprang aus vielerlei Hinsicht.

Zum einen hatte ich noch einen ETS Teileträger rumstehen, zum anderen befand sich in meinem Besitz noch ein SuperElastik Beiwagen.

 

   

   

 

Abgesehen davon gab es die ETS 250 nie offiziell als MZ Werksgespann,

unbestätigten Gerüchten zufolge sollen aber 6 Versuchsträger in den frühen Siebzigern an Neckermann ausgeliefert worden sein,

um die Westkundschaft über die damaligen Lieferschwierigkeiten der MZ ES250/2 Werksgespanne hinweg zu trösten.

 

Größere Stückzahlen wurden nicht hergestellt, von diesen inoffiziellen 6 ETS 250 Werksgespannen sollen angeblich noch 2 existieren.

 

Zufälliger Weise stand zum Zeitpunkt meiner Gespanngedanken eines dieser  ETS Werksgespanne zum Verkauf.

Der Besitzer war so freundlich, mir eine Kopie des Fahrzeugbriefes zu überlassen und so wurden die ersten TÜV-Hürden im Vorfeld schon einmal beseitigt.

 

Fernab jeglicher Originalitätsgedanken würde ich das Gespann gerne weitestgehend der Originaloptik anpassen,

nichtsdestotrotz jedoch nicht auf die ein oder andere Modifikation verzichten.

 

Grob umrissen sollen folgende technischen Änderungen/Verbesserungen ihren Platz finden:

 

 

Bevor es jedoch an das Zusammenstecken der Teile geht, steht wieder das volle Programm wie bei der Solo-ETS in´s Haus.
Strahlen, Beschichten, Lackieren, diesmal in den originalen Farbtönen rot/schwarz oder gelb/schwarz, der Beiwagen ebenso.

 

Gespannreform [zuvor]

Gespannreform [danach]