[ Ein verrotteter Gespannrahmen ]

- Fotos klickbar -

 

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[ Das Strahlgut ]

Die zu strahlenden und zu beschichtenden Teile, ein kompletter Seitenwagenrahmen, eine Gespannschwinge und zwei Kofferträger.

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[ Die Radnaben ]

 

 deren Alu nicht mehr wirklich schön anzuschauen war, wurden ausgespeicht und ihrer Radlager beraubt,

 bevor sie zum Glasperlstrahlen zu Ilse & Klaus gingen. Nach dem Glasperlstrahlen wird eine Hochglanzpolitur erfolgen.

 

 
 

 

[ Motorverpflanzung ]

Man nehme einen guten TS250/1 - 5 Gang - Motor und verpflanze ihn in den Rahmen der ETS.

Folgende Problematik ist zu lösen:

 

Der Motor ist im Rahmen, die Einbaulage ist korrekt.

Die im Bild mit der mittleren Schraube fixierten Motorschuhe dienen nur zur Ermittlung der richtigen Einbaulage.

Diese Schrauben gehören dort normalerweise nicht hin.




Platz für die obere Halterung am Rahmen wäre da:



Die provisorisch in der Mitte der Glocke befestigte M8er Schraube soll die Lage der Original M12er Schraube

- kommend von der oberen Halterung am Rahmen - darstellen.

Bei entsprechender Länge der M12er Schraube bzw. der Halterung sollte also ein stabiles U-Profil am Rahmen in entsprechender Lage machbar sein.

Aber:

Gesetz den Fall, dieses U-Profil sitzt nun am Rahmen, die Glocke ist mittels der M12er Schraube ebenfalls am Rahmen befestigt und die 2 Gewindestangen des Kopfes werden durch die Glocke geführt und von hinten verschraubt, braucht man, um den Motor je wieder aus dem Rahmen zu bekommen, entsprechend Platz nach unten, um den Motor abzulassen bzw. die Gewindestangen wieder aus der Glocke zu bekommen (Kippen über die Schwingenachse). 

Dieser Platz steht aber leider offensichtlich nicht zur Verfügung.

Wenn man davon ausgeht, das der Motor die richtige Einbaulage (Winkel) - wie auf den Bildern zu sehen - hat, liegt er am Rahmenunterzug schon auf.



Diese Nase liegt satt auf dem Fußrastenträger auf. Feilt man diese Nase nun weg, bringt das maximal 1 cm Spielraum.

Dieser 1 cm ist aber nicht ausreichend genug, um die Gewindestangen des Kopfes aus der Glocke zu bekommen,

wenn man den Motor über die Motorschuhe nach unten abkippt.

 Die Glocke beim Motorausbau am Kopf zu belassen geht auch nicht, weil die Mutter der M12er Schraube nicht zugänglich

(Zwischenraum Glocke -> Zylinderkopf) ist.

Nun zur Alternative (Befestigung des TS/1 Motors mittels den serienmäßigen unteren Gummielementen und des Motorbügel der ETS):



Wie hier zu sehen, hat der TS/1 Motor nur in der rechten Gehäusehälfte ein entsprechendes Gewinde und Material zur Aufnahme des Motorbügels.
Das Gewinde ist nur leider nicht deckungsgleich mit dem entsprechenden Loch im Motorbügel,

d.h. man müsste das Loch im Motorbügel ein Stück weiter nach innen setzen oder ein Langloch daraus machen.
In die linke Gehäusehälfte muss ein Loch mit Gewinde, es muss Material aufgetragen werden und es muss abgedichtet werden.

 

Bisherige Ideen, die o.g. Problematik zu lösen:

- Von außen eine Mutter auf die linke Gehäusehälfte setzen?!

Würde zumindest das Loch bohren, Gewinde schneiden, abdichten und Material auftragen überflüssig machen.

- Stehbolzen des Kopfes entfernen und den Kopf quasi andersrum befestigen, in dem 2 Schrauben durch die Glocke in den Kopf geschraubt werden?!

 

 

[ Seitengepäckträger ]

 

 

Irgendwo habe ich mal einen Seitengepäckträger aufgetrieben, dieser passt aber ohne Änderungen nicht an den Rahmen der ETS.

 

 

Der hintere Halter, welcher zum Rahmenausläufer für die Befestigung des Schutzbleches läuft, muss entsprechend umgesetzt werden.

 

 

Insgesamt fallen aber noch mehr Schweißarbeiten an.

 

So muss auch der obere Halter des linken Seitendeckels für die Batterie neu angeschweißt werden,

einer der Vorbesitzer hatte dies zwar schon einmal versucht, wie man aber sieht, ist das ganze eher Laienhaft ausgeführt worden.

 

 

An den Befestigungsbügeln für das hintere Schutzblech wurden von einem der Vorbesitzer zusätzliche Löcher angebracht.

Die gehören dort natürlich nicht hin und werden wieder verschlossen.

 

 

Die Sitzbankunterseite hat definitiv auch schon bessere Tage erlebt.

Sie wird - genau wie der Rahmen - gesandstrahlt und anschließend Pulverbeschichtet.

 

 

Die Gespannschwinge der TS 250/1 ist mittlerweile gestrahlt.

Sie wird aber wegen der Gummilager nicht beschichtet, sondern lackiert.

 

 

 

[ Motorverpflanzung ]

 

Nun habe ich mich doch zu einer Entscheidung durchringen können.

Der TS 250/1 Motor wird im ETS-Rahmen mittels Glocke befestigt.

Hierzu wurde ein U-Profil angefertigt, welches zu einem späteren Zeitpunkt fest am Rahmen verschweißt wird.

Das U-Profil trägt nun die zentrale Schraube, welche die Glocke hält.

Da der Motor - bedingt durch den Rahmenunterzug des ETS-Rahmen - beim Ausbau nicht soweit gesenkt werden kann wie bei der TS 250/1,

wurden die Stehbolzen des Zylinderkopfes entfernt und gegen Schrauben getauscht.

Dies ermöglicht nun einen problemlosen Ausbau des Motors, auch bei den beengten Platzverhältnissen,

da keine Stehbolzen mehr beim Abkippen des Motors über die Schwingenachse durch die Glocke herausgeführt werden müssen.

 

 


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Das Muster des Trägers für die Glocke hat nun ausgedient.

 

 

Letztendlich angeschweißt wurde eine stabilere Variante des Musters.

 

 

Ebenfalls geschweißt wurden die Seitengepäckträger - der hintere Halter musste um gut einen cm versetzt werden -,

 

 

der Halter für den Batteriefachdeckel,

sowie die hinteren Rahmenausläufer zur Befestigung des Schutzbleches und des Seitengepäckträgers.

 

   

 

Durch einen glücklichen und völlig unerwarteten Zufall kam ich durch das Forum

zu einem Tarozzi-Gabelstabilisator inkl. Unbedenklichkeitsbescheinigung

für alle MZ-Motorräder, ausgestellt durch die MZ Motorradwerk Zschopau GmbH.

 

 

Das der Tarozzi natürlich nicht auf alle MZ-Motorräder passt, ist mir schon klar.

Bisher kannte ich aber nur das Gutachten für die ETZ-Modelle.

Da bei der Verwendung des Tarozzi bei der TS 250/1 Gabel die Mittelplatte angepasst werden muss,

wird mir diese Unbedenklichkeitsbescheinigung für alle MZ-Modelle beim TÜV sehr behilflich sein.