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[ Geschichte ]

 

Foto einer Designstudie, ausgestellt im Schloß Wildeck in Zschopau,

Museum für die Geschichte des Zschopauer Motorradwerkes.

 

Ende der 60er Jahre vollzog sich auf dem Weltmarkt eine Trendwende zum sportlichen Motorrad,

bei dem die wendige Teleskopgabel gegenüber der zwar komfortablen, aber schwereren und im

Kurvenfahrbetrieb unhandlicheren Vorderradschwinge bevorzugt wurde.

MZ trug dem Rechnung und brachte 1969 parallel zur MZ ES 250/2 ein Sportmotorrad

mit Teleskopgabel, größerem Vorderrad und Büffeltank,

die ETS 250 heraus.

 

Vorgestellt wurde die ETS 250 Trophy Sport auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1969.

 

Die Eckdaten:

1969 - 1973
243 ccm
19 PS bei 5200 rpm
130 km/h
151 kg

Magische Zahl:

Mit der MZ ETS 250 Trophy Sport läuft das 1.000.000ste Motorrad seit 1950 vom Band.

Nach nur vier Jahren Bauzeit wurde die Produktion der ETS 250 Trophy Sport im Jahre 1973

nach einer Produktionszahl von insgesamt 16.275 Stück (andere Quellen sprechen von 16.150 bzw. 16.222 Stück) eingestellt.

 

Die 16.275 Stück wurden folgendermaßen aufgeteilt:

 

13.000 Maschinen in der DDR.

1500 gingen in die BRD,

650 nach Frankreich,

634 in das Vereinigte Königreich,

182 nach Dänemark,

102 in den Irak,

65 nach Australien,

62 nach Jugoslawien,

50 in den Iran,

25 in die UdSSR,

ganze 4 in die USA und

1 Maschine nach Finnland.

 

Von diesen 16.275 Stück sind mit Stand vom 01. Januar 2004 lt. Auskunft des KBA

- Kraftfahrt-Bundesamt -

noch genau

 

201 Stück

 

(inklusive der vorübergehend stillgelegten) in Deutschland gemeldet.

 

Vor dem Hintergrund der für MZ untypischen geringen Stückzahl und der kurzen Bauzeit,

des Designs, sowie des geringen Bestandes zur heutigen Zeit,

gehört die MZ ETS 250 Trophy Sport heute zu einer der begehrtesten MZ Modelle.